Captain-Racing zurück in der Erfolgsspur

Nach vier Wochen Sommerpause ging es für Captain-Racing beim 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen wieder durch die Grüne Hölle. Nachdem man beim letzten Rennen wieder einmal vom Pech verfolgt wurde, war für die Piloten Jörg Otto und Peter Becker die oberste Devise: Ankommen. Doch Petrus machte es den beiden Grevenbroichern nicht einfach, grüßte er doch alle Teilnehmer der VLN-Langstreckenmeisterschaft mit regnerischen Bedingungen.
Im 90-minütigen Zeittraining stellte man den Porsche 911 GT3 Cup auf die 39. Startposition. “Im Gegensatz zu unseren Konkurrenten haben wir es leider nicht mehr geschafft mit Slicks auf die Strecke zu gehen und bei der abtrocknenden Nordschleife war mit den Regenreifen kein Blumentopf zu gewinnen, ” so Jörg Otto vor dem Rennen.
Jörg Otto oblag es bei diesem Rennen den Start am Steuer des Elfers zu fahren, und in seinem Turn konnte sich der Grevenbroicher auf den zweiten Klassenrang und die 17. Gesamtposition nach vorne. “Nach der dritten Runde bin ich genau vor dem ersten großen Regenschauer in die Box gekommen und habe die Regenreifen aufziehen lassen. Auf der Fahrbahn war es keinesfalls einfach, denn die Strecke war nur in einigen Abschnitten richtig nass.”
Im weiteren Verlauf des Rennens konnten Jörg Otto und Peter Becker den Krimskoye-Elfer auf Podiumskurs in der Klasse Cup 2 halten. Aufgrund von starkem Aquaplaning sah sich die Rennleitung gezwungen, das Rennen wenige Minuten vor dem regulären Ende abzubrechen. Der blau-schwarze Porsche 911 GT3 Cup beendete das Rennen auf dem 15. Platz im Gesamtklassement und dem dritten Rang in der Klasse der Cup-Porsche. «Endlich wieder ein Spitzenergebnis, die beiden erstplatzierten Fahrzeuge in unserer Klasse hatten jeweils einen professionellen Fahrer an Bord, deswegen sind wir mit dem Ergebnis sehr glücklich. Unsere Rundenzeiten stimmen nun endlich auch und wir haben zu den Spitzenautos bei den Cup-Porsche aufgeschlossen. Nach unseren drei Unfällen in dieser Saison ist der Knoten hoffentlich geplatzt, » ein strahlender Jörg Otto nach dem Rennen.
Für Captain-Racing geht es am 24. September beim 43. ADAC Barbarossapreis wieder auf die Hatz durch die Grüne Hölle, dann wieder über die reguläre Distanz von vier Stunden.



















